Während der Karriere entwickelt jeder individuelle Handlungsmuster, um mit Druck und Belastung umzugehen – sogenannte Coping-Strategien. Manche setzen auf Bewegung und Auszeiten, andere hingegen greifen zu Fast Food oder häufen Überstunden an. Doch der bewusste Blick auf das eigene Stressverhalten lohnt sich. Denn Leistungsfähigkeit braucht gesunde Gewohnheiten.
Mit Zahnschmerzen geht man zum Zahnarzt, mit Rückenschmerzen zum Orthopäden und mit Sehproblemen zum Augenarzt. Doch geht es um Depressionen, Angstzustände oder mentale Erschöpfung wenden sich viele Patienten zuerst an ihren Hausarzt, anstatt sich bei einem Spezialisten zu melden. Warum eigentlich?
„Flexibles Arbeiten“ versus „Alle zurück ins Büro“! In der Debatte um das Homeoffice geht oft unter, dass jeder Mensch individuell reagiert. Manche genießen es, mobil zu arbeiten, und sind genervt vom Pendeln und Büroalltag. Andere fühlen sich wohler, wenn sie einem geordneten Arbeitstag im Büro nachgehen.
Sie sind beruflich erfolgreich und an den reibungslosen Durchmarsch gewöhnt? Dann wird es Zeit für eine Niederlage. Denn die tut Ihrer Karriereplanung gut – wenn Sie richtig scheitern und Misserfolg für sich zu nutzen wissen.
Junge Erwachsene werden in unserer Gesellschaft mit jugendlicher Energie, Engagement und Erfolg sowie mit Attraktivität und Gesundheit assoziiert. Doch viel häufiger als vermutet verbirgt sich hinter der kraftstrotzenden Fassade ein Schatten auf der Seele: Depressionen, Burnout und andere psychische Erkrankungen können auch in jungen Jahren des Erwachsenenalters als schwere Bürde Begleiter sein.
Sie treffen seit Jahrzehnten Entscheidungen. Sie besetzen aktuell noch viele Posten im Management. Sie sind anderen Generationen zahlenmäßig weitaus überlegen. Und ihrer Arbeitsmoral trauern viele Personaler bereits vor ihrem sukzessiven Ausscheiden aus dem Arbeitsmarkt nach. Mit ihrem ausgeprägten Arbeitsethos und Leitsätzen wie – „Nur wer etwas leistet, ist auch etwas wert“ – hat die Nachkriegsgeneration beruflich viel auf die Beine gestellt und durch ihren unerbitterlichen Einsatz zugleich das Erschöpfungssyndrom Burnout – Begriffsverwendung erstmals 1974 in den USA – geprägt. Wie Statistiken zeigen, ist gerade sie häufig von einem Burnout betroffen.
SWR RP, Landesschau Rheinland Pfalz, Gut zu wissen, April 2024 Überstunden, ständiger Termindruck, immer erreichbar sein müssen: All das sind Gründe, weswegen immer häufiger auch jüngere Menschen an Burnout leiden. In Rheinland-Pfalz liegt die Zahl der Fehltage wegen...
Bereits seit Jahren wird in der Medizin über die Bedeutung von Darmbakterien für die menschliche Gesundheit diskutiert. Billionen von Mikroorganismen wimmeln in unserem Verdauungstrakt und bilden dort die sogenannte Mikrobiota. Sie schützen uns vor Krankheiten und sorgen obendrein für unser Wohlbefinden. Die Achse zwischen Darm und Gehirn, die sogenannte Darm-Hirn-Achse, ist das essenzielle Bindeglied zwischen Körper und Psyche: unser Darm und unser Gehirn stehen in direktem Austausch miteinander. Die Mikrobiota des Darmes spielt dabei eine wesentliche Rolle. In der Regel entzieht sich dieser konsequente Austausch, bis auf einige wenige Signale, wie Hunger, Durst o.ä. unserer Wahrnehmung. Ist der Informationsaustausch jedoch gestört, kann sich dies durch unangenehme Beschwerden, Verstimmungen oder handfeste Erkrankungen bemerkbar machen.
Zahlreiche Menschen sind irgendwann im Verlauf ihres Lebens mit Ohrgeräuschen, dem Tinnitus, konfrontiert. Die Erscheinungsformen sind ebenso unterschiedlich wie die auslösenden Faktoren. Gerade beruflich höchst erfolgreiche Menschen, die unter einem hohen Stresslevel agieren, kennen das Phänomen. Vielleicht haben Sie auch die Erfahrung gemacht und sind interessiert an funktionierenden und wissenschaftlich untermauerten Lösungsansätzen.